Systemforschung Elektromobilität - FSEM I

Umfassende Betrachtung - Schlüssel zum Erfolg

 

 

Um die volkswirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit vor allem im Automobilbau und auf den Gebieten Energieerzeugung und -speicherung zu erhalten und die internationale Entwicklung maßgeblich und nachhaltig mit zu gestalten, muss Elektromobilität in Deutschland systematisch und ganzheitlich vorangetrieben werden.

Mit der „Systemforschung Elektromobilität“ verfolgt die Fraunhofer-Gesellschaft das Ziel, den Wandel zu einer nachhaltigen „All-electric Economy“ wirkungsvoll zu unterstützen. Die Besonderheit des Fraunhofer-Ansatzes ist es, alle Wertschöpfungsstufen der Elektromobilität zu betrachten und aufeinander abgestimmt zu erforschen - ausgehend von der Energieerzeugung, über den Transport und die Verteilung der Energie durch die Stromnetze, die Schnittstellen zwischen Stromnetz und Fahrzeug, die Energiespeicherung bis hin zu neuen Fahrzeugkonzepten mit einer neuen Infrastruktur sowie Nutzungs- und Abrechnungskonzepten.

Die für den Systemforschungsansatz notwendigen Kompetenzen sind in der Fraunhofer-Gesellschaft in einmaliger Weise vorhanden - mehr als 30 Institute bringen ihre Expertise in das Vorhaben ein.

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© Foto Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität

Partner für die Industrie

Die Initiative ist so angelegt, dass die deutsche Wirtschaft kurzfristig auf eine sehr umfassende Systemkompetenz zurückgreifen sowie eine mit neuen Produkten aufgestellte Branche, neue Geschäftsmodelle und neue Märkte für sich erschließen kann. Sie umfasst die fünf Themenschwerpunkte 'Fahrzeugkonzepte', 'Energieerzeugung, -verteilung und -umsetzung', 'Energiespeichertechnik', 'Technische Systemintegration und gesellschaftspolitische Fragestellungen' sowie 'Funktion, Zuverlässigkeit, Prüfung und Realisierung'. Der letztgenannte Schwerpunkt wurde hierbei im Jahr 2011 neu angelegt. 

Fraunhofer ist davon überzeugt, dass sie aufbauend auf den Projektergebnissen und in Kooperation mit ihren Industriepartnern die notwendige technologische Wende hin zur Elektromobilität nachhaltig mitgestalten und beschleunigen kann.

Das Gesamtprojekt wird von Prof. Dr. Ulrich Buller, Mitglied des Fraunhofer-Vorstandes und zuständig für den Bereich Forschungsplanung, geleitet und durch Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, koordiniert. Die Themenschwerpunkte werden jeweils durch Fachspezialisten aus den teilnehmenden Fraunhofer-Instituten betreut.

Das Vorhaben wird im Rahmen des Konjunkturprogramms II mit 34,5 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF gefördert (Förderkennzeichen 13N10597 - 13N10600 und 13N11426).